Wirtschaft

Kontoüberziehungen werden teurer

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Privatpersonen konnten bereits auf rosigere Zeiten bei Bankeinlagen zurückblicken. Die Zinsen bei Fest- und Tagesgeldkonten sind heute eher mäßig gehalten. Gleichermaßen sieht es auch bei der Kontoüberziehung aus. Die Kosten für die Kontoüberziehung auf dem Girokonto werden immer höher. Aktuell müssen Verbraucher einen Dispositionszins von mehr als 11 Prozent rechnen.

Mit 11 Prozent ist man im Durchschnitt noch gut bedient, denn wer ins Minus rutscht und außerhalb des Dispositionsrahmen gerät, der muss häufig noch höhere Zinsen auswenden. Die renommierte FMH-Finanzberatung hat aus mehr als 35 Kreditinstituten in Deutschland den Durchschnittszins von 11% ermittelt. Für die geduldete Überziehung muss quasi ein zusätzlicher Strafzins gezahlt werden. Der Überziehungszins beträgt aktuell 15,50%. (mehr …)

Pensionsfonds aus Japan setzt auf den Goldstandard

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Der Mai 2012 war ein entscheidender Monat an den Weltbörsen! Mit einem Minus von beinahe 10 % spiegelte sich die Verunsicherung der Märkte in den größten deutschen Aktien im Leitindex DAX 30 wider. Auch der amerikanische Leitindex Dow Jones lag beinahe 9 % im Minus. Festverzinsliche Wertpapiere leiden unter einem Zinstief und viele Analysten sehen eine langanhaltende Niedrigzinsphase als eine der Voraussetzungen für die Behebung der europäischen Schuldenkrise.

Unsicherheiten gibt es auch in Bezug auf die Geldmenge, die sowohl in Europa als auch in den USA ständig zunimmt. Verwalter großer Vermögen sehen deshalb eine Chance in der Diversifizierung der Geldanlagen, wie der Okayama Metal and Machinery Pension Fund im Mai 2012 beeindruckend beweist. (mehr …)

Urlaub 2012 – Die Urlaubspläne der Europäer

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Laut einer Studie der Europ Assistance Gruppe planen im Jahr 2012 nur noch 58 Prozent der Europäer eine Urlaubsreise. Dieser Wert markiert einen starken Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als es noch 66 Prozent in die Fremde zog, und gleichzeitig einen neuen Tiefstwert. Noch nie in den zwölf Jahren, in denen die Europ Assistance Gruppe mittlerweile ihr Urlaubsbarometer erhebt, reisten die Europäer weniger. Diese Zahlen wurden auf der Grundlage von repräsentativen Umfragen in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Österreich und England gewonnen. (mehr …)

UNIQA startet 2012 mit deutlichem Quartalsgewinn

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Der österreichische Versicherungskonzern UNIQA Versicherungen AG konnte im ersten Quartal des Jahres 2012 eine signifikante Ergebnisverbesserung hinlegen. Dies gelang beispielsweise dadurch, dass seit Ende 2011 das PIIGS-Exposure um deutliche 43 Prozent gesenkt werden konnte. Die Risikoposition sowie das Portfolio von Staatspapieren in den PIIGS-Staaten konnte somit, in Analogie zum Nominalwert des Vorjahres, von 2,045 Millionen Euro auf 1,166 Millionen Euro reduziert werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens konnte im ersten Quartal diesen Jahres bereits um 20,2 Prozent auf 54,4 Millionen Euro gesteigert werden. Ebenfalls konnte zum Vorjahr eine Steigerung des Konzerngewinns um 13,8 Prozent auf 30,4 Millionen Euro erzielt werden. Das Unternehmen konnte zusätzlich die laufenden Prämien (inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) vergrößern, so dass ein Anstieg um 2,6 Prozent auf 1,614 Milliarden Euro für das ersten Quartal gelang. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2011 waren es noch 1,573 Millionen Euro. (mehr …)

Themenwelt bei Tchibo: Natürlich wohnen

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Seit dem 30. Mai gibt es in den Tchibo-Shops eine neue Themenwelt. Unter dem Motto „Natürlich wohnen“ werden Möbel, Bettwaren und Wohnaccessoires aus nachhaltiger Produktion angeboten. Das neue Konzept mit Holzmöbeln und frischen Textilien schont Umwelt und Geldbeutel gleichzeitig. Bei den Möbeln dominieren hier sanfte Töne von Akazienholz, jedoch auch elegantes Weiß. Die dazu passend, harmonisch abgestimmten Accessoires setzen weitere natürlich-frische Akzente in grün, braun und blau. (mehr …)

Finanzministerium bremst Erwartung an Schweizer Schwarzgeld-Steuer

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In der Funktion als Finanzministerin hatte die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf gemeinsam mit ihrer Kollegin im Amt Maria Fekter ein Abkommen der Steuern vereinbart, dass besagt, dass Schwarzgeldanleger in Schweizer Land mit österreichischer Herkunft dazu bringen soll, Steuern zu bezahlen.

Dadurch wird sich seitens der Regierung versprochen, dass kalkulierte Einnahmen von einer Milliarde Euro eingenommen werden, jedoch ist die Erwartung in Kreisen der Koalition deutlicher größer. Die Summe soll hier bei ungefähr sechs Milliarden Euro liegen. Jenes Abkommen wurde vom Sektionschef Wolfgang Nolz, der im Ministerium für Finanzen für sämtliche internationale Steuerfragen zuständig ist, verhandelt.

In den OÖNachrichten hatte jedoch Wolfgang Nolz die Erwartungen gesenkt und zur Vernunft aufgerufen. Außerdem sei es absolut unrealistisch, dass 50 Milliarden Euro von Österreichern auf heimischen Banken in der Schweiz zu ca. 90 Prozent schwarz angelegt waren. Laut seiner Meinung sei dies höchstens ein Betrag von 20 Milliarden Euro. (mehr …)

Kredite: Testsieger der Stiftung Warentest

Tipp: Zinsangebote genau vergleichen

Für die Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest 12 Filialbanken und 5 Direktbanken unter die Lupe genommen und kam zu einem Ergebnis, dass Hermann-Josef Tennhagen, Chefredakteur bei Finanztest als Katastrophe bezeichnet. Die Filialbanken schnitten mit sehr schlechtem Ergebnis ab, das jenseits der gesetzlichen Bestimmungen liegt. Ganz vorne liegen die Direktbanken, hier bekamen bei vier von fünf getesteten Banken die Note „Sehr Gut“.

Filialbanken nehmen die Beratung der Kunden nicht ernst
Die Tester haben sich in die Filialen begeben und sich als Interessenten für einen Ratenkredit in Höhe von 4000 Euro ausgegeben. Beurteilt wurden Umfang und Qualität der Beratung – mit erschütterndem Ergebnis, denn die Bankberater haben nicht nur nachlässig beraten, sondern sich zudem nicht an gesetzliche Vorgaben gehalten:

Jedem Kunden muss über das Kreditangebot ein Formblatt ausgehändigt werden, das die Kosten des Krediten klar kenntlich macht, denn nur so hat der Kunde die Möglichkeit, unterschiedliche Angebote zu vergleichen. Durch Fehlauskünfte wurde zusätzlich noch bei manchen Instituten der Zins hochgeschraubt oder sogar die Kreditwürdigkeit negativ beeinflusst, da Anfragen falsch an die Schufa weitergeleitet wurden. (mehr …)

Skylink-Vergleich: Versicherung zahlt 11,1 Millionen

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Am vergangenen Dienstag präsentierte der Flughafen der Stadt Wien nicht nur seinen Gewinn aus dem ersten Quartal, sondern er gab auch bekannt, dass ein gemeinsamer Tarif mit der Versicherung sowie zahlreichen betroffenen Firmen beschlossen wurde.

Der Flughafen Wien kann sich über den Gewinn im ersten Quartal des Jahres 2012 erfreut zeigen. Somit erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum selben Zeitpunkt im vorherigen Jahr von 5,7 Prozent auf sogar 9,1 Prozent, spricht, eine Erweiterung des Umsatzes um 3,4 Prozent. (mehr …)

EU-Ausland – Kreditkarten Nutzung darf nicht teurer sein

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Ein beliebtes Zahlungsmittel bei Reisen ist die herkömmliche Kreditkarte. Jedoch ist das Problem, das häufig hohe Kosten für die Verwendung im Ausland entstehen, was laut einer neuen Regelung ab sofort nicht mehr kosten darf als im Inland.

Die neue Regelung besagt, dass das Bezahlen mit einer Kreditkarte keine höheren Kosten im Ausland bringen darf als im eigenen Inland. Laut der Verbraucherschutzzentrale in Nordrhein-Westfalen gehe dies aus einer grundlegenden Verordnung der Europäischen Union hervor, in der jene Gleichheit der Kosten innerhalb der europäischen Zone festgelegt wurde. Demnach ist es wichtig, dass der Kunde nach seinem verbrachten Urlaub jederzeit sich über seine Kontoauszüge informieren sollte. Sobald die Bank unerlaubte Kosten für die Nutzung der Kreditkarte im EU-Ausland berechnet hat, sollte sich der Kunde an das Institut wenden und dieses darüber in Kenntnis setzen. (mehr …)

Morgan Stanley will Facebook-Anleger entschädigen

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Innerhalb von nur einer Woche hat die Facebook-Aktie drastisch an Wert verloren und die Privatanleger beschweren sich über mangelhafte Informationen, die zu einem überhöhten Einstiegspreis geführt haben sollen. Die amerikanisch Bank Morgan Stanley steht nun mächtig unter Druck und erwägt sogar, Facebook-Anleger zu entschädigen.

Es fing so gut an, die Facebook-Aktie war heiß begehrt und man konnte auf einen erfolgreichen Börsengang hoffen. Dieser Erfolg blieb jedoch vollkommen aus und die Kurse konnten am ersten Börsentag nur durch Unterstützungskäufe auf Kurs gehalten werden, um im Laufe der ersten Woche auf dem Börsenparkett doch zu fallen.

Die Schuld gibt man unter Anderem der Bank Morgan Stanley, die noch während der Werbephase die Umsatzprognose des sozialen Netzwerkes Facebook senkte und somit einige Großanleger abschreckte, schließlich war nun auch mit einem schwächeren Wachstum der Aktie zu rechnen. Einige dieser Investoren stornierten daraufhin ihre Kaufaufträge. Kleinere Anleger erhielten die Information erst gar nicht und zahlten nun – so heißt es – einen zu hohen Preis für die Aktie. (mehr …)