GAK will zurück ins Profigeschäft

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Zwischen Leiden und Leidenschaft. So könnte man die bisherige Karriere der Fußballfraktion des Grazer Athletik Klub bezeichnen. Doch die Fans haben die Jungs im Roten Trikot nie aufgegeben und wurden in der letzten Saison für ihre Ausdauer belohnt. Durch eine hervorragende Saison konnte sich der Grazer AK gegen den Zweitplatzierten Villach durchsetzen und kämpft jetzt in den Relegationsspielen um den Einzug in die Profiliga.

Vorgeschichte

Im Jahre 2007 musste der Grazer AK zum ersten Mal Insolvenz anmelden. Das wirkte sich auch auf die aktuelle Saison aus, denn da vereinbarte Zahlungen nicht eingehalten werden konnten, wurden dem Team 28 Punkte aberkannt, das sich damit auf den hintersten Platz wiederfand. Der Versuch ein erneutes Lizenzabkommen einzugehen scheiterte zwar, der Klub wurde aber gerettet und spielte ab sofort in der Regionalliga Mitte. In den folgenden Jahren musste der Grazer AK immer wieder Konkurs anmelden und wurde nur durch Zwangsausgleiche gerettet, was dazu führte, dass viele Spieler das Vertrauen in die Mannschaft verloren und die Segel strichen. 2011 musste fast der gesamte Kader durch Nachwuchsspieler ersetzt werden, was aber keines Falls dazu führte, dass die Mannschaft aufgab.

Ein Licht am Horizont

Unter neuer Führung mit Trainer Ales Ceh und einer gänzlich jüngeren Mannschaft startete der GAK erneut durch und konnte sich in der letzten Saison schon fünf Runden vor Schluss den Meistertitel sichern. 4500 Menschen sahen dabei zu, wie der Tabellenerste den Villacher SV mit 3:0 besiegte und sich damit den Relegationsplatz sicherte. Sollten sich die Spieler in den Relegationsspielen gegen den TSV Hartberg durchsetzen können würde das einen erneuten Einzug in die österreichische Profiliga bedeuten. Die Spiele werden am 5. und 8. Juni jeweils um 18:30 h ausgetragen. Erster Gastgeber ist der Grazer AK, der im Vorfeld berichtete, dass bereits über zehntausend Tickets verkauft wurden. Ein neuer Rekord für den Regionalligaverein.

Bild: Flickr, Nicola since 1972

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