Inneneinrichtung – Tabus stehen nur der Vergangenheit gut

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Wenn die Zeitungen über die Inneneinrichtungstrends des kommenden Jahres 2016 berichten, dann besteht die einzige Einigkeit in der dargebotenen Uneinigkeit.

Es darf bunt sein, es darf schlicht sein, es darf männlich eingerichtet werden und eine weibliche Note kommt ebenfalls nicht zu kurz. In diesem Beitrag entführen wir in die verschiedensten Stile, welche in eine Inneneinrichtung einfließen können. Es ist tatsächlich eine Reise um die Welt und darüber hinaus.

Ein abgedrehtes Loft in New York

natuerlich-wohnenDas Heim von Cyril Duval beweist unbestreitbar, dass alles in diesen globalisierten Zeiten erlaubt ist. Die Wohnung spiegelt unsere Psychose des Konsums auf einzigartige Weise wieder.

Schließlich finden sich dort ein Donald Trump aus Pappe neben dem chinesischen Wort für Produktfälschung oder einem Rugby-Ball mit Louis Vuitton Muster. Es muss natürlich nicht jeder versuchen Warhols Erbe anzutreten, aber doch lehrt uns der Geschmack dieses französischen Künstlers, dass alles erlaubt sein kann, wenn es keine Wertung vermitteln möchte.

Texas verführt mit simplem Stil

Seit der zweiten Bush Präsidentschaft verbinden die Europäer nicht allzu viel Positives mit dem amerikanischen Bundesstaat Texas. Trotzdem hat die schlichte Cowboy-Atmosphäre ihren eigenen Reiz, der mit vielen Naturfarben zu überzeugen weiß.

Die schlichten Erdtöne in Verbindung mit viel Holz passen auch in Österreich in jedes Zimmer und vermitteln eine eigene Ruhe, die in unserer konsumreichen und hektischen Zeit manchmal ein Lebensretter sein kann. Selbst ein Hauch indianischer Einfluss kann diese Idylle nicht trüben. So können ebenfalls verspielte Elemente in die Schlichtheit Einzug halten.

Einrichtungsideen aus Fernost

Merkwürdig zeitlos erscheint mittlerweile der asiatische Stil der Inneneinrichtung. Bei näherer Betrachtung verwundert dies aber kaum, denn die Einrichtung aus Fernost weiß eine sehr gute Balance zwischen Schlichtheit und Verspieltheit zu besitzen. Zur Dekoration werden meist nur natürliche Elemente, wie Pflanzen oder Steine eingesetzt, während die Farben sehr kräftig sein können. Dabei dürfen verspielte Blumenmuster keinesfalls fehlen. Dieser Kontrast zwischen verspielten Elementen und Funktionalität bringt uns zu zwei Punkten, die wohl internationale Gültigkeit besitzen.

Das Ringen der Marsianer und Venusianer

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern verdeutlicht sich kaum anschaulicher als bei der Inneneinrichtung. Die Männer denken nur an die Funktion der Möbelstücke, während der weibliche Blick in jedem Eck und auf jedem Regal eine individuelle Note entdecken möchte.

Meist lässt der männliche Part die Frauen einfach gewähren, aber das muss keinesfalls so sein. Ein extrem wichtiger Teil der Inneneinrichtung kann nämlich durch den kreativen Einsatz seiner Funktionalität einen verspielten Individualismus vermitteln. Damit spielt er den Bedürfnissen beider Geschlechter in die Hände. Wir sprechen natürlich von der Beleuchtung.

Rücken Sie das Wohnen ins richtige Licht

Keine Inneneinrichtung, egal ob schlicht oder schrill, wäre komplett ohne die richtige Beleuchtung. In diesem Punkt sind sich sogar Frauen und Männer meist einig. Die richtige Beleuchtung kann eine Kuschelatmosphäre erzeugen oder den Körper in den Arbeitsmodus versetzen.

Das richtige Licht setzt der Kreativität keine Grenzen und mit den modernen LED Lampen wird sogar noch Strom gespart. Es ist also eindeutig an der Zeit über die Ausleuchtung der heimischen Räume nochmals genau nachzudenken. Und jede Frau wird es als besonderes Weihnachtsgeschenk empfinden, wenn ihr Geliebter sich mit ihr über Inneneinrichtung unterhält und vielleicht noch mit ihr ein Sortiment von über 50.000 Lampen, wie auf lampenwelt.at, durchstöbert. Und mit dem richtig leuchtenden Weihnachtsgeschenk werden nicht nur Gesichter zum Strahlen gebracht, sondern auch die modernsten Inneneinrichtungstrends.