Julia Timoschenko möchte Hungerstreik beenden

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Wie nun bekannt wurde, möchte die ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko ihren Hungerstreik beenden.

Hintergründe

Zur Zeit ist Julia Timoschenko in Haft. Man wirft ihr Amtsmissbrauch vor, weshalb sie zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Nun beschuldigte sie den Staat der Folter. Aufgrund der unzulässigen Haftbedingungen begann sie ihren Hungerstreik am 20. April diesen Jahres als Protest gegen die Misshandlung.

Nach dem Ende des Hungerstreiks wird sie sich von der Schwächung ihres Körpers erholen müssen, bevor ihr Bandscheibenvorfall behandelbar ist. Nach Aussage ihrer Tochter wird dies bis zu zwei Wochen dauern. Doch dann könne sie von dem deutschen Arzt der Charité im Gefängniskrankenhaus behandelt werden.

Absage des Gipfels in Jalta

Ein Grund für das Ende des Hungerstreiks kann auch der Erfolg gewesen sein. Nachdem viele den Boykott der Fußball EM in der Ukraine forderten, setzten die Politiker Europas nun ein Zeichen. Denn in ganz Europa hatten zehn Regierungschefs, darunter auch der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck, ihre Teilnahme am Gipfel in Jalta abgesagt. Dieser war für den 11. und 12. Mai 2012 angesetzt gewesen.

In der Ukraine wollten sie sich zum 18. Mal zu politischen Gesprächen treffen. Nun musste die Konferenz von der Ukraine auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Unterstützung der inhaftierten Timoschenko hat Wirkung gezeigt, sodass sie nun behandelt werden kann.

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