Griechenland-Urlaub: Burgenländer bleiben aus

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Die wirtschaftliche Krise samt ihrer politischen Turbulenzen bescherte den Griechen zahlreiche negative Schlagzeilen. Diese negative Presse wirkt sich zunehmend auch auf das Reiseland Griechenland aus. Immer weniger Touristen aus dem Burgenland reisen in das beliebte Urlaubsland. Griechenland hat bei den Burgenländern sehr an Beliebtheit verloren. Jetzt hoffen Reisebüros noch auf ein Last-Minute-Geschäft.

In diesem Jahr suchen die Burgenländer ihren geliebten Strand, Meer und Sonne bevorzugt in der Türkei und kehren Griechenland den Rücken. Laut Auskünften von Reisebüros ist diese Entwicklung aber nicht unbedingt auf die andauernd schlechten Nachrichten aus dem Land zurückzuführen. Schon seit Jahren zeichnet sich ein Trend weg von Griechenland und hin zur Türkei ab. Die Burgenländer ziehen zunehmend die günstigen All-Inklusive-Angebote der Türkei den Griechen vor.

Touristen verlassen das Festland

Manche Reisebüros im Burgenland können noch vereinzelt Buchungen für Griechenland verzeichnen. Dennoch stellen alle Anbieter einen deutlichen Rückgang fest. Die Griechenland-Urlauber, die dem Land nach wie vor die Treue halten, bevorzugen jetzt allerdings eine der zahlreichen Inseln und wenden sich vom Festland ab. Trotz der Angst vor ausfallenden Fähren, Streiks oder anderen Störungen, lassen sich gerade Paare und Individual-Touristen nicht von einem Griechenlandurlaub abbringen. Allerdings werden auch von diesen fast keine Städtereisen mehr gebucht.

Andere Länder profitieren davon
Am meisten profitiert die Türkei von der Schwäche Griechenlands. Aber immer mehr Burgenländer zieht es auch nach Spanien oder Kroatien. Sämtliche Reisebüros können vor allem einen Trend in Richtung dieser drei Länder feststellen, hoffen aber dennoch, dass gerade Kurzentschlossene sich doch noch für einen Griechenlandurlaub entscheiden.

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