Pensionsfonds aus Japan setzt auf den Goldstandard

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Der Mai 2012 war ein entscheidender Monat an den Weltbörsen! Mit einem Minus von beinahe 10 % spiegelte sich die Verunsicherung der Märkte in den größten deutschen Aktien im Leitindex DAX 30 wider. Auch der amerikanische Leitindex Dow Jones lag beinahe 9 % im Minus. Festverzinsliche Wertpapiere leiden unter einem Zinstief und viele Analysten sehen eine langanhaltende Niedrigzinsphase als eine der Voraussetzungen für die Behebung der europäischen Schuldenkrise.

Unsicherheiten gibt es auch in Bezug auf die Geldmenge, die sowohl in Europa als auch in den USA ständig zunimmt. Verwalter großer Vermögen sehen deshalb eine Chance in der Diversifizierung der Geldanlagen, wie der Okayama Metal and Machinery Pension Fund im Mai 2012 beeindruckend beweist.

Eines der Vorstandsmitglieder dieses Pensionsfonds Yoshisuke Kiguchi untermauert die Zukunftsorientierung seines Pensionsfonds dadurch, dass er auch in zukunftsträchtige Sachwerte investiert. Vor dem Hintergrund der japanischen und weltweiten Niedrigzinsphase und der Unsicherheiten der Währungen wird er sukzessive in Gold investieren. In einem ersten Schritt investiert der Fonds deshalb ein Volumen von immerhin einer halben Milliarde US Dollar in Gold. Die Financial Times interpretiert diesen Schritt sogar dahingehend, dass es sich nicht nur um eine Investition in Sachwerte handeln würde. Vielmehr zeige dieser Schritt auch das sinkende Vertrauen in die Papierwährung. Wer sich über die eigenen Geldanlage-Optionen informieren möchte, kann im Internet z.B. hier einen Depot-Vergleich durchführen und sich so über Kosten und Anbieter informieren.

Sicherlich ist dieser Schritt auch vor dem kulturellen Hintergrund der japanischen Investitionskultur und der gesellschaftlichen Verhältnisse gesehen. Da das Alter in Japan außerordentlich hoch eingeschätzt wird, verbietet sich wohl eher als in rein spekulativ orientierten Umgebungen ein unnötiges Risiko bei der Geldanlage. Somit reduziert der Pensionsfonds sein Risiko in klassischen Geldanlagen erheblich und sieht die Sachwertbindung oder noch besser gesprochen die Goldwertbindung als derzeit beste Kapitalanlage an.

Dies erstaunt doch etwas, da Yoshisuke Kiguchi aus diesem Teil des Investments keine regelmäßigen Zinseinnahmen verbuchen kann. Doch sieht er anscheinend die langfristige Wertsteigerung des Goldes wesentlich höher an, als die entgangenen Zinsen! Alle anderen Anleger können aus dieser Transaktion die Botschaft mitnehmen, dass auch gewerbliche investoren zunehmend ein Gefühl für Risiko und Substanz entwickeln.

Zudem sehen sie inzwischen bei Staatsanleihen ein erhebliches Emittenten- und Rückzahlungsrisiko. Yoshisuke Kiguchi investiert in Gold und publiziert diese Entscheidung. Vielleicht auch als Augenöffner für alle unsere Leser, die selbst nicht mehr den vom Noch-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ausgegebenen Anleihen trauen.

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