Wirtschaft

Tagesgeld: Startguthaben bei drei Banken läuft aus

Das Tagesgeld lockt wie üblich Schnäppchenjäger an und bessert die Rendite in schwierigen Niedrigzinsphasen auf. In absehbarer Zeit könnte dies jedoch vorbei sein, denn im Monat Mai werden zwei Aktionen beendet sowie im Monat Juni, in dem eine abläuft. Bisher ist auch kein Ersatz vorgesehen.

Zum einen zahlt die Bank of Scotland seinen Neukunden nur noch bis zum 31. Mai des Jahres 2012 ein Startguthaben von 30 Euro aus. Dabei ist eine Einzahlung in bestimmter Höhe nicht notwendig. Demnach kann das Konto mit einem Betrag von 10 Euro eröffnet werden und einige Wochen später wird das Guthaben bzw. der Bonus gut geschrieben. (mehr …)

Wachstum wird Spitzenthema: Staatschefs treffen sich zum EU-Sondergipfel

Am 23. Mai treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Brüssel zu einem Sondergipfel, den der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy einberufen hat. Das große Thema wird sein, wie Europa trotz Sparplänen und Stabilitätsbemühungen eine staatliche, das wirtschaftliche Wachstum fördernde Politik in Gang bringen kann. Protokollarisch handelt es sich bei dem Treffen um ein „informelles Abendessen“, auf dem der eigentliche Gipfel zum Thema „Wachstum“ im Juni vorbereitet werden soll.

Der Graben in Europa ist größer geworden

Es geht ein Riss durch Europa: Auf der einen Seite die Verfechter einer konsequenten Spar- und Konsolidierungspolitik, auf der anderen Seite die Protagonisten des Wachstums mittels staatlicher Förderung. Mit dem Machtwechsel in Frankreich hat sich die Balance zugunsten Letzterer verschoben.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Nicolas Sarkozy ist der neue französische Präsident Francois Hollande gegen rigides Sparen und für mehr Staatsausgaben. Dieser Umstand wird Auswirkungen auf die deutsch-französiche Zusammenarbeit und das gegenseitige Verhältnis haben. Aber auch in Deutschland herrscht Uneinigkeit zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien. Mit der nächsten Bundestagswahl 2013 könnte sich vieles ändern, wenn die schwarz-gelbe Koalition abgewählt werden sollte. (mehr …)

Onlinehandel mit Schuhen boomt weiter

Der Onlinehandel von Schuhen stieg im Jahr 2011 deutlich an. Im vergangenen Jahr ist es der eCommerce gelungen ein Anstieg von ungefähr 55 Prozent zu erzielen, während der gängige Fachhandel einen Verlust von 1,5 Prozent des Umsatzes verbuchte. Laut einer Studie hat sich der Markt von Schuhen insgesamt im Jahre 2011 nur um 0,5 Prozent verbessert. Einer der Gründe für die schlechte Entwicklung des Fachhandels sind die Wetterverhältnisse.

Aufgrund dessen das der Winter lange auch sich warten ließ, hatten zahlreiche Verbraucher das Verlangen sich einen Stiefel im oberen Preissegment zu erwerben. Des Weiteren soll im Jahre 2011 ein Bundesbürger durchschnittlich 114 Euro für Schuhe ausgegeben haben, was im Vergleich zum vorherigen Jahr ca. 95 Cent mehr sind. Generell wurden im Onlinehandel Schuhe mit einem Gesamtpreis von ungefähr 900. Millionen Euro an den Verbraucher abgesetzt. (mehr …)